Schönes feedback:

Für diese Zeilen im Citroen Cactus Forum über meine Arbeit sage ich einfach mal „Danke“!

„Wer sich entschließen sollte, seinem Cactus eine Rostschutzvorsorge zu gönnen, dem kann ich Herrn Meyer uneingeschränkt empfehlen, der Mann betreibt einen hohen Aufwand für seine Arbeit und nimmt sich auch die dafür notwendige Zeit, um ein gutes Arbeitsergebnis zu erzielen. Ich konnte hier im Raum Ludwigsburg/Stuttgart keinen Betrieb finden der so einen Aufwand betreibt, deshalb hat sich aus meiner Sicht die Fahrt nach Göttingen auf alle Fälle gelohnt und ich habe ein gutes Gefühl dabei. An dieser Stelle auch noch mein Dank an lumo77, der Herrn Meyers Werkstatt „entdeckt“ hat und nach seinem Bericht wusste ich wonach ich suchen musste…“

Link zum Citroen Cactus Forum:
https://www.cactus-forum.de/index.php/Thread/723-Hohlraumversiegelung-Rost-und-Prophylaxe/?pageNo=5

Dazu möchte ich anmerken, dass diese Zeitinanpruchnahme und Sorgfalt in der „Verbrauchs-KFZ-Branche“ vielleicht für Aufmerksamkeit sorgt, in der Oldtimerbranche hingegen nicht unüblich ist – gilt es hier doch, KFZ über sehr lange Zeiträume zu konservieren.

Ein paar Bilder von diesem Auftrag: (vgl. Blogbeitrag vom 11.April 2017)

Zerklüftetes Radhaus mit vielen ungeschützten Schnittkanten, Öffnungen und Taschen. An der schmutzigen Stelle rechts vom Federbein habe ich im April d.J. an einem anderthalbjährigem Cactus Schnittkantenrost entdeckt – obwohl dieser Bereich vom Innenkotflügel verdeckt ist.
(vgl. Blogbeitrag vom 11.April 2015, Bild 5)

Federteller Hinterachse: nach Regenfahrt stand dort zentimeterhoch Wasser – es gibt keinen Ablauf. Man könnte das Gefühl bekommen, das es dem Hersteller egal ist, ob da Rost entsteht – planned obsolescence oder konstruktive Gedankenlosigkeit?

Nun sicherer Vollschutz mit dem bewährten „Mike-Sander-Korrosionssutzfett“ – selbstverständlich nach sorgfältiger Trocknung und Reinigung:

Der hintere Längsträger im Bereich der Hinterachsaufnahme nach der Konservierung – hier waren vom Werk einige Schnittkanten mit gutem PVC-Kantenschutz beschichtet, andere hingegen völlig ungeschützt und damit korrosionsgefährdet. Jetzt ist alles fein:

Wir wünschen stets gute und sichere Fahrt!

 

 

Zehnjähriger Hummer H2 – Rostfraß am ganzen Fahrgestell!

Zu spät kam der Besitzer dieses zehnjährigen, äußerlich sehr gepflegten Hummer H2 mit erst 65.000km auf der Uhr zu unserer Rostschutzberatung:

Nach mehreren bundesrepublikanischen Streusalzwintern starrt der Fahrzeugrahmen von vorn bis hinten vor Rost, untenstehende Bilder vom gleichen Fahrzeug sind eine regelrechte Galerie des Grauens; vor nicht langer Zeit über den Rost gespritzter herkömmlicher Unterbodenschutz vergrößerte das Dilemma sogar noch:

Der Rostfraß ist am kompletten Rahmen soweit fortgeschritten, dass vor unseren Konservierungsarbeiten die komplette Oberfläche des Rahmens durch Ausbau, Strahlen und vorteilhafterweise Epoxidharzbeschichtung instand gesetzt werden und abschließend das Fahrzeug mit dem bewährten „Mike-Sander-Korrosionssutzfett“ behandelt werden sollte, um weiteren Rostfraß und schlussendlich gefährliche Materialschwächung auf lange Zeit zu verhindern.
Zum Glück ist dieser Hummer bis auf den völlig verrosteten Rahmen gut erhalten und ausgesprochen gepflegt, so dass sich die nun dringend nötigen aufwändigen und sehr kostspieligen Instandsetzungsarbeiten auch im Blick auf die außergewöhnlich geringe Laufleistung lohnen würden – ob & in welchem Umfang muss der nach der Rostschutzberatung auf unserer Bühne überraschte und sehr enttäuschte Halter entscheiden.

Aber, das muss man auch hier sagen: Wäre unsere Arbeit, der Korrosionsschutz mit „Mike-Sander-Korrosionsschutzfett“ rechtzeitig, also in frühen Jahren ausgeführt worden, wäre Rost heute und auch in vielen Jahren an diesem Fahrzeug kein Thema.
Rostvorsorge funktioniert an jungen rostfreien Fahrzeugen am Besten.
Das ist dem Hummer-Eigner nicht klar gewesen; was jetzt blüht, ist sehr bitter.

Tipp:      Zur Selbsteinschätzung über die Konservierungswürdigkeit Ihres Wagen helfen Ihnen auch die Beiträge in diesem Blog über zwei Pathfinder mit ähnlichem Schadensbild in unterschiedlichen Erhaltungszuständen vom 12.07.2016 und 01.11.2016;
gern beraten wir Sie darüber hinaus mit Ihrem Wagen auf unserer 5t-Hebebühne.

Konservierungs-Diversity:

Ganz verschiedene Fahrzeuge kommen in meine Werkstatt zur Konservierung mit dem bewährten „Mike-Sander-Korrosionsschutzfett“.
Nicht nur Wohnmobile, Geländewagen, Neufahrzeuge und Oldtimer, sondern auch Fahrzeuge, die Sie vielleicht nicht in meiner Werkstatt erwarten würden:

Hier eine Simson Schwalbe KR51 aus 1966. Bekannt ist, dass nach jahrzehntelanger Nutzung die Rahmen-Hauptrohre durchrosten können. Bei dieser Schwalbe sollte das nach fachgerechter Langzeit-Konservierung jetzt nicht mehr passieren können…

Zwei historische Fahrräder:

Sattelrohr, Unterrohr und untere Hinterradgabel im Anschluß an die Tretlagerbuchse sind korrosionsgefährdete Bereiche – mir selbst ist in den frühen 80ern an einem 50er-Jahre Rad die Tretlagerbuchse vom Sattelrohr abgerostet – der Rahmen kollabierte während der Fahrt.
Bei diesen beiden Rädern, einem Bauer (Frankfurt) aus 1952 und einem Panther (Braunschweig) aus ca. 1960 – natürlich mit klassischen Lichtanlagen, 1,75er Ballonreifen und Stempelbremsen vorn – sollte das nach der Konservierung nicht mehr passieren.
Emissionsfreie Fortbewegung und dauerhaft rostgeschüzt – mehrfache Nachhaltigkeit in unserem Sinne.

Und auch der im Hintergrund stehende Porsche 911 SC 3,0 Targa 1977 aus Nordhessen wurde mit „Mike-Sander-Korrosionsschutzfett“ konserviert.
Vom 7-Meter Wohnmobil über diverse Fahrzeuge bis zum historischen Fahrrad – so funktioniert hier „Konservierungs-Diversity“.

Auch von hinten schön mit Glasrücklichtern:

Zwei Aerodynamiker auf unserem Hof

Was Citroen schon in den Fünfzigern schaffte, bekam die Konkurrenz erst Jahrzehnte später hin. Nämlich Fahrzeuge anzubieten, die nicht nur ausgereift und repräsentativ sind, sondern durch ausgefeilte Aerodynamik richtig Sprit sparen und dadurch Emissionen vermeiden.

Gestern zufälliges Treffen zweier „Aerodynamiker“ der frühen Achtziger auf dem Hof von Beth und Hugo und Julian Meyer KfzRostschutz:
1982 debütierten sowohl das neue Modell des Audi 100 und der brandneue Ford Sierra. Können originale aerodynamische Voll-Radzierblenden aus „echtem Kunststoff“ nicht richtig schön sein?

Welcher Wagen sagt Ihnen mehr zu?

Zweimal T6!

Zwei T6 Wohnmobile, die ganz im Sinne Ihrer Halter länger leben sollen. Einer wenige Wochen zugelassen, der Andere ein halbes Jahr alt.
Die folgenden Bilder zeigen, dass sich die Besitzer richtig entschieden haben, den Rostschutz bei mir mit dem bewährten „Mike-Sander-Korrosionsschutzfett“ verbessern zu lassen:

Nur partieller Werks Korrosionsschutz:

Kein Versehen, auch beim Anderen das gleiche Bild:

 

Während der Konservierungsarbeiten aufgefallen:
T6 Auspuff nach einem Winter. Das sieht nicht nur hart aus, das ist hart.
Vor Allem in Betracht des Aspektes, dass ein T6 nicht zum Preis eines osteuropäischen Billigwagen vermarktet wird. (Wir können uns ganz ketzerisch die Frage stellen, ob an einem osteuropäischen Billigwagen der Auspuff nach einem Winter auch so schlimm wie hier aussieht…)

Cactus: Rost nach 1 1/2 Jahren!

Daß ich den Citroen Cactus mag, schrieb ich in meinem Blog schon im letzten Jahr. Nun war ein gelber Cactus zur Konservierung in meiner Werkstatt. Ein tolles Auto!

Leider hat der Besitzer, der diesen Cactus als Neufahrzeug von seiner örtlichen Citroen-Vertretung in Ostwestfalen kaufte, nach nur anderthalb Jahren (!) schon Ungemach:
Wegen Korrosionsbefall wurden alle vier Türen auf Garantie getauscht! Die nun konstruktiv verbessert sein sollen, aber aus unerfindlichen Gründen nur eine partielle  Nahtabdichtung aufweisen:

Damit die neuen Türen und der Rest der Cactus-Karosserie auf lange Sicht rostfrei bleiben, entschied sich mein Kunde für die Vollkonservierung mit „Mike-Sander-Korrosionsschutzfett“.

Bei dem Ausbau der Innenkotflügel entdeckte ich Rost an drei Stellen des Vorderauchskörpers:

unüblich starke Verschmutzung hinter allen Innenkotflügeln: (Schnittkanten ohne jeden Kantenschutz)

und an dem dahinter liegenden stark zerklüfteten vorderem Radhaus sich schon deutlich ausbreitenden Schnittkantenrost.

Auch die Federteller der hinteren Radhäuser sind regelrechte Schmutzfallen:

Man möchte sich nicht vorstellen, wie diese Bereiche ohne nachträgliche Rostschutzbehandlung in fünfzehn Jahren aussehen mögen…

Hm. Da war man von Citroen in den letzten Jahrzehnten ein höheres Qualitätsniveau gewohnt – waren BX, ZX, Saxo,  Xantia und Berlingo MK1 ordentlich verarbeitete Wagen mit hoher Rostresistenz durch Teilverzinkung – selbst in der kritischen bundesrepublikanischen KFZ-Szene genossen Citroen der späten achtziger und neunziger Jahre fast schon den Ruf echter Langzeitautomobile – Rost war und ist an den o.g. Modellen im Gegensatz zu Golf3, Escort & Astra auch heute noch ein Fremdwort.
Ohne Behandlung mit „MIke-Sander-Korrosionsschutzfett“ hätte dieser Cactus mutmaßlich zu Ende des ersten Betriebsjahrzehnts starken Rostbefall.

Nun Vollschutz mit „Mike-Sander-Korrosionschutzfett“:

Möge dieser Cactus lange das Straßenbild verschönern!

Julian Meyer KFZ-ROSTSCHUTZ im Dialog!

Und zwar mit Ihnen. Auf der Technorama in Kassel stand ich
Samstag, 18.03.2017 und Sonntag, 19.03.2017 für Ihre  Fragen auf dem Stand der Alt-Ford-Freunde bereit.

Natürlich gab es auf dem AFF-Stand vieles zum Thema historischer Ford.
Mitglieder der Alt-Ford-Freunde, dem bundesweit agierenden Ford Old- und Youngtimer-Verein fanden sich zahlreich ein.
Und natürlich gab es klassische Ford „zum Anfassen“.

 

Auf der Messe ging es haupsächlich um das Thema Auto.
Unter Alt-Ford-Freunden und interessiertem Publikum:

Foto: Günter Drexler

 

Vier Jahre alter Lancer – Rost!

Nur vier Jahre alt, sehr gepflegt, wenig Kilometer – und schon Rost:

Hier sogar im Radkasten, der Bereich ist durch einen – hier schon ausgebauten Innenkotflügel – geschützt. Unter der Werks-Nahtabdichtung konnte sich Schnittkantenrost ausbreiten.

Unschöner Achsrost nach vier Jahren. Vorerst nicht bedenklich, aber erreicht so ein Wagen ohne Rostschäden in gutem Zustand das zweite Betriebjahrzehnt? Ohne verläßliche Korrosionsschutz-Behandlung sicher nicht.

Nun Vollschutz mit „Mike-Sander-Korrosionsschutzfett“:
Dieser Lancer wird länger bleiben.

Alter 2CV mit wenig Rost

Hat man beruflich mit Autos zu tun, trifft man naturgemäß interessante Besitzer interessanter Fahrzeuge.
Ein guter Bekannter aus alten 2CV-Zeiten ließ mich zwei seiner klassischen 2CV selbst fahren – gestern einen 62 Jahre alten 2CV AZ mit 12,5 PS, heute einen 64 Jahre alten 2CV A . Die legendäre erste Ausführung des Citroen 2CV mit (!) 9PS.
Fuhr in der Stadt gar nicht mal so unflott.

Trotz seines für einen Gebrauchswagen bemerkenswerten Alters hat der Wagen erstaunlich wenig Durchrostungen – und natürlich hat sich der Besitzer um gute Rostvorsorge bei maximaler Erhaltung des stark angewitterten, aber originalen Lacks gekümmert, um möglichst den Originalzustand mit allen Spuren der jahrzehntlangen Nutzung und der Lagerung bis zum behutsamen Wiederaufbau i.d.l. Jahren zu erhalten.
So geht „Charta von Turin“, spachteln und neu lackieren kann jeder. Dieser 2CV erzählt Geschichte. Das spürt man, wenn man ihn sieht. Und noch mehr, wenn man ihn fährt.

Mit 9PS unterwegs:

:

 

Fotos: K. Hornberg

Ungeschützter Winterbetrieb

Noch immer werden erhaltenswerte Fahrzeuge im Winterbetrieb gefahren, ohne dass sich deren Halter um Verbesserung der Rostvorsorge kümmern. Hier ein Passat 32b (1980-87) in der gesuchten GT-Ausführung: (Foto gestern aufgenommen)

Schade. Denn die Folgen sind: Durchrostung!

Auch bei einstigen „Langzeitautos“ wird im zu Ende gehenden dritten Betriebsjahrzehnt – oder beginnenden vierten Betriebsjahrzehnt – der Werksrostschutz über seine Grenzen gebracht – er kann das Fahrzeug nicht weiter vor der zerstörerischen Mischung aus Nässe, Dreck und Streusalz schützen.
Falls Sie sich entscheiden möchten, im Winter ein klassisches oder erhaltenswertes Fahrzeug zu nutzen, können wir gern über eine Ertüchtigung des Rostschutzes sprechen, bevor Korrosion an den typischen Stellen hervor bricht und teure Instandsetzungs- und Lackierarbeiten nach sich ziehen wird.