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Pathfinder aus 2010 – beginnender Rost!

Während die Karosserie nur an zwei Stellen beginnenden Kantenrost aufwies, (Oberkante Heckklappe innen, Schwellerunterkante fahrerseitig innen) hat das stabile, separate Fahrgestell -zum Glück nur- Oberflächenrost, besonders an Werks-Schweißverbindungen der Träger. Ohne Konservierung mit „Mike-Sander-Korrosionsschutzfett“ würde der Rost nicht weniger, weshalb sich der Eigner für eine Konservierung entschied.

Foto unten: Akuter Handlungsbedarf, alle Werks-Schweissverbindungen am Fahrgestell zeigen beginnenden Oberflächenrost:

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Foto unten: Schwellerinnenseite beifahrerseitig. Zwar ein besserer mehrschichtiger Grundierungsaufbau als am separatem Fahrgestell, dennoch fehlt jeder Unterbodenschutz oder gar eine Hohlraumkonserierung. Preisgünstig: Hohlraumzugänge waren mit sich schon lösenden „Aufklebern“ verschlossen. Nach unserer Konservierung wurden diese Öffnungen mit mehrfach verwendbaren Gummistopfen verschlossen.

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Entgegen unserem Kunden, der sich nicht zu spät für eine Fahrzeugkonservierung entschied, warten einige Halter leider zu lang: An einem zehnjährigen Dodge Ram Pickup war das komplette separate Fahrgestell flächendeckend von vorn bis hinten rostig und die Türen durchgerostet, so dass ich von einer Konservierung im gegenwärtigen Zustand abriet.

Vernünftige Entscheidung!

Die Konservierung eines nahezu fabrikneuen Westfalia-Columbus-Wohnmobils, Erstzulassung April 2016.

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So hat die Entstehung von Rost nach heutigem Stand der Technik wenig Chancen durch die auch nach Jahren aktive „Langzeitkriechwirkung“ von Mike-Sander-Korrosionsschutzfett. Genau das ist unserem Kunden wichtig. Wir wünschen gute Fahrt für lange Zeit und bedanken uns herzlich für diesen Auftrag!

 

Untenstehende Detailbilder stammen von diesem Arbeitsauftrag und zeigen wie wichtig es u.a. ist, Verkleidungen, Schmutzfänger und Hohlraumstopfen zu entfernen, um durch Erreichen von relevanten Bereichen ein Fahrzeug nachhaltig vor dem Hauptfeind Korrosion zu schützen:

Bild unten: Völlig ungeschützte vordere Blattfederaufnahme beifahrerseitig.  Bei einem Paketdienstwagen mit einer Nutzungsdauer von vier bis fünf Jahren mit etwa 400.000km Laufleistung (typisches Leistungsprofil eines Paketdiensttransporters) durchaus angemessen; einem nach Kundenangaben fast € 80.000,– teuren Wohnmobil mit wesentlich längerem Haltungshorizont unwürdig. Man beachte den liederlich aufgetragenen und unvollkommenen Werksunterbodenschutz. Genauso sparsam und unvollkommen wurde herkömmliches Hohlraumwachs verwendet. Nach nur wenigen Jahren ist ohne nachträgliche Konservierung Rost möglich. Zuerst an Blechschnittkanten, kurze Zeit später in Hohlräumen und an Flächen.

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Bild unten: Hier der Bereich hinter dem Vorderrad beifahrerseitig: Nach Demontage des Schmutzfängers nach nur wenigen Monaten Fahrbetrieb Schmutz, der über Jahre durch schlechte Trocknung hinter dem Schmutzfänger durch Feuchtigkeitsspeicherung für Rost sorgen kann:

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Bild unten: Der gleiche Bereich nach Reinigung vor Durchführung der Konservierung: (Fahrerseitig)

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Bild unten: Nach Abschluss der Konservierungsarbeiten (Hohlraumstopfen und Schmutzfänger wurden nach Aufnahme montiert)

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Neu & schön!

OK, eigentlich „sind wir Oldtimer“. Aber hier hat Citroen mal ein Auto auf die Räder gestellt, dass sich sehen lassen kann: Kreativ, praktisch und individuell. Wieviele Cactus wird man noch in zwanzig Jahren sehen? Wert wäre das Modell auf jeden Fall, gut konserviert zu werden. Und eine Konservierung macht gerade dann Sinn, wenn der Rost noch nicht um sich gegriffen hat. Denn so ein Cactus macht bestimmt noch in zwanzig und mehr Jahren Spaß!

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Schönes im Posthof 10b:

Ein gutes Arbeitsumfeld ist wichtig. Darüber machen sich viele Architekten und Wissenschaftler Gedanken. Im Posthof 10b reicht ein Blick auf den Hof und in die Werkstatt, um sich richtig wohlzufühlen: Die -nicht nur- Kundenfahrzeuge der Firma Beth und Hugo, in deren Räumen meine Firma seit Ende 2015 beheimatet ist, lassen mich zuweilen fragen, ob der Besuch von Oldtimertreffen überhaupt nötig ist!

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Schon wieder ein großes Wohnmobil

auf unserer Bühne:

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Und zwar zur Inaugenscheinnahme und Rostschutzberatung. Leider hat der siebzehn Jahre alte Hymer aus 1999 mit über 200.000km auf der Uhr Durchrostungen am Rahmen im Bereich der Vorderachsaufnahme – leider oft an diesem Typ des Basisfahrzeugs Fiat Ducato. (Baugleich mit Peugeot Boxer und Citroen Jumper)

Der Rost ist an diesen Stellen schon soweit fortgeschritten, das vor unseren Konservierungsarbeiten die betroffenen Stellen instand gesetzt werden müssen. Zum Glück ist der Wagen bis auf diese Stellen und ein paar kleinere Anrostungen recht gut erhalten und ausgesprochen gepflegt, so dass sich die nun dringend nötigen aufwändigen und kostspieligen Instandsetzungsarbeiten lohnen.

Aber, das muss man sagen: Wäre unsere Arbeit, der Korrosionsschutz mit „Mike-Sander-Korrosionsschutzfett“ rechtzeitig, also deutlich unter zehn Jahren Fahrzeugalter, in frühen Jahren ausgeführt worden, wäre Rost heute und auch in vielen Jahren an diesem Fahrzeug kein Thema!

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Bild oben: Durchrostung! Hauptlängsträger Fiat Ducato über der hinteren Befestigung der Vorderachse – die „Achillesferse“ älterer Ducato und Verwandschaft wie Peugeot Boxer und Citroen Jumper. Sorry, hier ist es viel zu spät um zu konservieren, teure Instandsetzung ist nötig, bevor ein konservierungswürdiger Zustand hergestellt ist. Einfach „Blech drüber“ genügt nicht, hier muss ein originales Karosseriesegment nach Herstellervorgaben eingeschweisst werden, dazu muss die Vorderachse abgesenkt werden. Sehr viel Arbeit, die unnötig wäre, wenn beizeiten mit dem bewährten „Mike-Sander-Korrosionsschutzfett“ konserviert worden wäre.

Photo-Modell für meine Site!

Was fürs Auge, großes Kino: (mehr Einzelheiten unterhalb der Bilder)

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Daß meine Website relaunched wurde, ist unübersehbar. Und daß bei den neuen Bildern für meine Site ein wunderschöner Ford Taunus 17m (Baureihe P2 aus 1960) als Modell zur Verfügung stand, ist auch nur schwer zu übersehen. Wir verdanken es Peter Magiera aus Goslar – ganz herzlichen Dank an dieser Stelle! Peter ist übrigens bei den Alt-Ford-Freunden, dem seit 1977 bundesweit aktiven Ford Oldtimerverein, Typreferent für 17m P2 Baureihe.(1957 bis ´60) Er hat das abgebildete Auto selbst restauriert. Drei Fotoapparate klickten um seinen tollen Ford abzulichten um die Wette, der von Volker, meinem Webseitengestalter, der von Peter und von mir.

Ist dieser Wagen nicht eine Augenweide?

Ein 7-Meter-Sprinter auf unserer Bühne:

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90km Anreise zu uns nahm der Kunde dieses sieben Meter langen Mercedes Sprinter auf sich. Weil wir die „Mike-Sander-Korrosionsschutzfett“-Station sind, die eine Hebebühne hat, die sowohl vom Smart bis hin zum großen Wohnmobil mit 5t Gewicht heben kann.

Auf dem Bild sieht man gut, wie einer der je bis zwei Meter ausziehbaren Tragarme der Hebebühne um den Außenschweller des Sprinters mit speziellen Aufnahmen von unten um den Schweller „herumgreift“, um den schweren Wagen am Chassis aufzunehmen. Denn die Schwellerunterkante ist bei solch großen und schweren Fahrzeugen zu labil, um das Fahrzeug sicher anheben zu können. So wie auf dem Bild sieht eine sichere und dem Fahrzeugwert angemessene Fahrzeugaufnahme aus.

Weiter sieht man auf dem Bild, dass bereits der Kunststoff-Innenkotflügel („arch liner“) und Spritzschutz am unteren Kotflügel abgebaut sind, um diese im Spritzbereich des Vorderrades befindlichen Karosseriebereiche besonders sorgfältig zu schützen. Natürlich wurden nach Abschluss der Korrosionsschutzarbeiten die Innenkotflügel und Schmutzlappen wieder ordnungsgemäß installiert. So sehen ordentliche Vorarbeiten aus.

Unser Kunde, seinerseits Autokenner und in der Automobilindustrie tätig, kam mit seinem erst vier Jahre alten Sprinter rechtzeitig zu uns zum Konservieren mit „Mike-Sander-Korrosionsschutzfett“: Außer ganz kleinen Roststellen an Schweißpunkten des Heckabschlussblechs war sein Sprinter auch untenherum wie neu und damit gerade im richtigen Alter, um ihn gegen Rost zu schützen.

Zu spät. Punkt.

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Der Kunde war erschüttert: Seine fünfzehnjährige A-Klasse hatte erst knapp über 100.000km auf dem Tachometer. Schon bei der Einfahrt in unsere Werkstatt grüßten uns Rostbläschen am Dach, den Türunterkanten und den hinteren Einstiegen. Er wünschte sich für das gut funktionierende Auto nachhaltigen Rostschutz, da er es noch lange fahren wollte. Eine gute Idee, aber: Nach Abbau der Mercedes-typischen Unterboden- und Radhausverkleidungen musste der erschütterte Eigner seine Zukunftspläne mit dem geschätzten Gefährt überdenken: Zu spät für nachhaltigen Rostschutz! Der ganze Unterboden sah aus wie oben rechts im Bild, Rost auf Flächen und vor allem an Überlappungen und Falzen und eine fette Durchrostung. Wiederaufbau lohnt nicht, ein gleiches Modell im besseren Zustand zu konservieren sehr wohl.

Traurig: Zu diesem Fahrzeug heißt es leider nur noch –  Aufbrauchen und dann entsorgen. Hätten wir vor fünf, sechs Jahren tätig werden können, wäre für dieses Auto bei der für das Fahrzeugalter geringen Laufleistung das Leben noch lange nicht zu Ende.

Gute Entscheidung!

Ja, fürwahr eine gute Entscheidung. Endlich Ruhestand, eine vier Jahre alte Mercedes-Benz C-Klasse mit sehr guter Ausstattung angeschafft und direkt zu uns zur Rostvorsorge: KFZ-Rostschutz mit dem bewährten „Mike-Sanders-Korrosionsschutzfett“. Nicht zu spät: Auf der Fahrerseite noch völlig rostfrei, zeigten sich nach Abnahme der Radhaus- und Bodenverkleidung auf der Beifahrerseite für das junge Fahrzeugalter an diversen nachgearbeiteten Stellen Rost mutmaßlich nach Unfallschaden! Das hätte niemand bemerkt ohne die umfangreichen Verkleidungen abzubauen. Unter den Verkleidungen hätte es unbemerkt weitergerostet. Zum Glück haben wir es gesehen und diese Stellen mit besonderer Sorgfalt behandelt. Wir wünschen gute Fahrt für lange Zeit!

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Radhaus vorne rechts / A-Säule nach abgenmommer Unterboden- und Radhausverkeidung vor der Korrosionschutzbehandlung.

Schade drum

Na, hier hat aber jemand lange beim Rosten zugesehen:P1040937

Und das, obgleich VW Passat der Bauhreihe 32b (1980 bis 1987) als Kombi heute so selten sind. Dieses ehemalige Feuerwehrauto hat sogar einen der gesuchten Fünfzylindermotoren. Nun TÜV abgelaufen, Rettung wirtschaftlich nicht mehr vertretbar, bereit zum Ausschlachten. Kleiner Trost: Immerhin können von diesem Auto ausgebaute Ersatzteile einem Baugleichen das Weiterbestehen ermöglichen…

Mit diesem ersten Blogbeitrag ist mein Rostschutzblog eröffnet! Interessantes, Lustiges, Trauriges und Kurioses aus meiner Werkstatt sowie Allgemeines zum Thema Korrosion an Kraftfahrzeugen, Kommentare zu Publikationen etc. werden in diesem Blog in loser Reihe veröffentlicht.

Über ein feedback von Ihnen in Form eines Kommentares (nur zu!) in diesem Blog oder einer eMail an mich freue ich mich!