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Julian Meyer KFZ-ROSTSCHUTZ im Dialog!

Und zwar mit Ihnen. Auf der Technorama in Kassel stand ich
Samstag, 18.03.2017 und Sonntag, 19.03.2017 für Ihre  Fragen auf dem Stand der Alt-Ford-Freunde bereit.

Natürlich gab es auf dem AFF-Stand vieles zum Thema historischer Ford.
Mitglieder der Alt-Ford-Freunde, dem bundesweit agierenden Ford Old- und Youngtimer-Verein fanden sich zahlreich ein.
Und natürlich gab es klassische Ford „zum Anfassen“.

 

Auf der Messe ging es haupsächlich um das Thema Auto.
Unter Alt-Ford-Freunden und interessiertem Publikum:

Foto: Günter Drexler

 

Vier Jahre alter Lancer – Rost!

Nur vier Jahre alt, sehr gepflegt, wenig Kilometer – und schon Rost:

Hier sogar im Radkasten, der Bereich ist durch einen – hier schon ausgebauten Innenkotflügel – geschützt. Unter der Werks-Nahtabdichtung konnte sich Schnittkantenrost ausbreiten.

Unschöner Achsrost nach vier Jahren. Vorerst nicht bedenklich, aber erreicht so ein Wagen ohne Rostschäden in gutem Zustand das zweite Betriebjahrzehnt? Ohne verläßliche Korrosionsschutz-Behandlung sicher nicht.

Nun Vollschutz mit „Mike-Sander-Korrosionsschutzfett“:
Dieser Lancer wird länger bleiben.

Alter 2CV mit wenig Rost

Hat man beruflich mit Autos zu tun, trifft man naturgemäß interessante Besitzer interessanter Fahrzeuge.
Ein guter Bekannter aus alten 2CV-Zeiten ließ mich zwei seiner klassischen 2CV selbst fahren – gestern einen 62 Jahre alten 2CV AZ mit 12,5 PS, heute einen 64 Jahre alten 2CV A . Die legendäre erste Ausführung des Citroen 2CV mit (!) 9PS.
Fuhr in der Stadt gar nicht mal so unflott.

Trotz seines für einen Gebrauchswagen bemerkenswerten Alters hat der Wagen erstaunlich wenig Durchrostungen – und natürlich hat sich der Besitzer um gute Rostvorsorge bei maximaler Erhaltung des stark angewitterten, aber originalen Lacks gekümmert, um möglichst den Originalzustand mit allen Spuren der jahrzehntlangen Nutzung und der Lagerung bis zum behutsamen Wiederaufbau i.d.l. Jahren zu erhalten.
So geht „Charta von Turin“, spachteln und neu lackieren kann jeder. Dieser 2CV erzählt Geschichte. Das spürt man, wenn man ihn sieht. Und noch mehr, wenn man ihn fährt.

Mit 9PS unterwegs:

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Fotos: K. Hornberg

Ungeschützter Winterbetrieb

Noch immer werden erhaltenswerte Fahrzeuge im Winterbetrieb gefahren, ohne dass sich deren Halter um Verbesserung der Rostvorsorge kümmern. Hier ein Passat 32b (1980-87) in der gesuchten GT-Ausführung: (Foto gestern aufgenommen)

Schade. Denn die Folgen sind: Durchrostung!

Auch bei einstigen „Langzeitautos“ wird im zu Ende gehenden dritten Betriebsjahrzehnt – oder beginnenden vierten Betriebsjahrzehnt – der Werksrostschutz über seine Grenzen gebracht – er kann das Fahrzeug nicht weiter vor der zerstörerischen Mischung aus Nässe, Dreck und Streusalz schützen.
Falls Sie sich entscheiden möchten, im Winter ein klassisches oder erhaltenswertes Fahrzeug zu nutzen, können wir gern über eine Ertüchtigung des Rostschutzes sprechen, bevor Korrosion an den typischen Stellen hervor bricht und teure Instandsetzungs- und Lackierarbeiten nach sich ziehen wird.

Souverän durch den Winter

mit dem richtigen Rostschutz, der Komplettbehandlung mit dem seit Jahrzehnten bewährten „Mike-Sander-Korrosionsschutzfett“.
So geht es vorbildlich geschützt gelassen durch den Winter.

 

Youngtimer im Winterbetrieb:
Ein gutes und vor Allem beruhigendes Gefühl, wenn der Korrosionsschutz stimmt.
Ihr Wagen bleibt.

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Zweimal Viano

Zweimal Viano – der Erste aus 2004 vom Rost zerfressen, der Zweite mit drei Jahren Alter genau richtig für unsere nachhaltige Konservierungsarbeit mit dem bewährten „Mike-Sander-Korrosionsschutzfett“. Der Eigner beider Wagen, seines Zeichens KFZ-Prüfer einer großen bundesdeutschen Prüforganisation, ist an Viano 1 mit seinen Rostbeseitungsarbeiten regelrecht verzweifelt so dass er sich entschied, sich vom Alten zu trennen und einen neueren und wesentlich besser erhaltenen Wagen gleichen Typs zu beschaffen. Die folgenden Bilder vom alten Viano, die uns unser Kunde zur Veröffentlichung auf unserer Site überlies, zeigen starken flächigen Rostbefall und Durchrostungen am , kaum zu glauben, erst zwölf Jahre alten Wagen.
Wirklich gruselig:

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Seinem neu beschafften dreijährigen Viano sollte genau das nicht blühen, so daß er sich an uns zur sachgerechten Konservierung mit dem bewährten „Mike-Sander-Korrosionsschutzfett“ wendete.

Genau der richtige Zeitpunkt, Rost war an diesem Wagen nur in kleinsten Anfängen an wenigen Schnittkanten zu finden – ja, dieser Wagen ist des Konservieren wert!

Es folgen einige Bilder unserer Arbeiten:

Räder, Innenkotflügel, Motorverkleidungen und Hohlraumzugänge müssen ausgebaut werden, um a) Schmutz zu entfernen und b) an Hohlraumzugänge zu kommen:

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Hier muss vor der Konservierungsarbeit feuchtigskeitbindender und langfristig rostfördender Schmutz hinter den hier schon ausgebauten Innenkotflügeln entfernt werden.:

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Nun nach neuestem Stand der Technik konserviert:

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Jetzt kann der Winter kommen. Wir bedanken uns ganz herzlich für diesen Auftrag und wünschen gute und vor allem sehr lange rostfreie Fahrt!

 

 

 

 

Einjähriges!

Zwei Gründe zu feiern: Vor einem Jahr zogen wir mit unserer Firma ins Haus Beth und Hugo in den Posthof 10b um. Und seit einem Jahr steht unsere nagelneue Maha-5-Tonnen Hebebühne! Wie doch die Zeit vergeht…

Unsere Maha-5-Tonnen Hebebühne mit vier jeweils 2 Meter ausziehbaren Tragarmen mit speziellen Transporter-Aufnahmen hat sich wirklich allerbestens bewährt: Unsere Kundenfahrzeuge, von knackigen Roadstern über klassische Limousinen, coolen Kombis, über schwere Geländewagen bis zum mächtigen 7-Meter-Wohnmobil: Alle wurden und werden bequem und vor Allem sicher gehoben, um unsere nachhaltige Korrosionsschutzarbeit mit dem bewährten „Mike-Sander-Korrosionsschutzfett“ zu ermöglichen – wenn das kein Grund zu Feiern ist!

Heute wurde vom Maha-Kundendienst ein großer Service nebst der vorgeschriebenen jährlichen UVV-Abnahme durchgeführt. Die wie zu erwarten ohne messbaren Verschleiß abgenommen wurde.

Ja, Qualität lohnt sich. Vor Allem, wenn es um Ihr Fahrzeug geht.

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Der Sachkundige bei der Arbeit:

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Inneneinsichten: Überdimensionierte Spindel und Gleitsteine des Fahrschemels in der Tragsäule:

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Siegel des Vertrauens: Ohne Mängel für ein weiteres Jahr UVV überprüft:

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Pathfinder aus 2005:

Ein Pathfinder aus 2005 mit zeitgerechter Laufleistung von ca. 200.000km, es folgen Bilder vom Chassis und Unterboden:

Bild unten: Oberfläche des Rahmens / Chassis im Heckbereich des Pathfinders stark angerostet

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Bild unten: Auch am Boden der Karosserie oberhalb der Hinterachse hatte Schnittkantenrost Zeit, sich auszubreiten

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Bild unten:  Auch die Oberfläche am Längsträger des Rahmens zwischen den Achsen ist von durchgehendem Oberflächenrost befallen

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Bild unten: Die komplexe Rahmenstruktur im Aufnahmebereich der (hier erneuerten) Querlenker hat durchgehenden Rostbefall

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Der Wagen hat zum Zeitpunkt der Aufnahmen frischen TÜV. Der oberflächliche Rost ist technisch nicht bedenklich, solange der Rahmen nicht durch Korrosion geschwächt worden und die Karosserie nicht durchgerostet ist.

Nach Betrachten dieser Bilder sollte indes klar sein, dass sich der Rost weiter ausbreiten wird und schwere Korrosionsschäden nur eine Frage der Zeit sind. Leider ist die Korrosion, obgleich noch nicht technisch einschränkend, zu weit fortgeschritten, als dass man von einem konservierungswürdigen Zustand dieses Pathfinders sprechen kann. Das hätte vor fünf Jahren anders ausgesehen; man sollte mit einer Fahrzeugkonservierung nicht zu lange warten.

 

 

Rechte an den Bildern dieses Beitrags: N. Germer

Golf 2 rostet nicht?

Unter Kennern gilt der Golf 2, gebaut von 1983 bis 1992, als einer der langlebigsten jemals gebauten Autos. Zu Recht. Er gehört zur Familie der echten Langzeitautomobile, wie etwa auch die Volvo-700er/900er Baureihen oder der Passat 3, gebaut von 1987 bis 1993. Aber auch z.B. Citroen-, Benz- und Fiatmodelle dieser Epoche hielten länger als jemals zuvor – und nach diesem Zeitraum.

Ohne sich um Rostschutz bemühen zu müssen, hielten die Karosserien dieser Fahrzeuggeneration über zwanzigjährige Nutzung hinaus durch, selbst bei nachlässiger Pflege – die Jahre von Mitte der Achtziger bis Anfang der Neunziger waren die goldene Zeit des Automobilbaus. Wenn man denn auf wirkliche Nachhaltigkeit Wert legt.

Kann man sich bei dieser Fahrzeuggeneration nun weiter auf Rostresistenz auf hohem Niveau verlassen und einfach sorglos weiterfahren? Die folgenden Bilder stammen von einem 1991er Golf 2 unseres Kunden mit 150.000km Laufleistung und helfen Ihnen, eine Antwort auf diese Frage zu finden:

 

Bild unten: Rost an der Vorderachse, hier bestehend aus Motorträger und Querlenkern.

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Bild unten: Beginnender Falzrost an den Schwellerunterkanten – Handlungsbedarf.

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Bild unten: Rost unter dem PVC-Unterbodenschutz, der immerhin fünfundzwanzig Jahre dieses Fahrzeug vor Durchrostung geschützt hat. Nun ist er an seine Grenzen gekommen und es bedarf nach all den Jahren einer ersten Prüfung und Maßnahmen zur Ertüchtigung des Rostschutzes.

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Bild unten: Heckabschluss im Spritzbereich der Hinterräder: Oberflächenrost unter Lack & Steinschlagschutz:

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Bild unten: Alarmstufe rot! Der Bereich im hinteren rechten Radkasten über dem Tankrohr entwickelt sich jetzt beim Golf 2 zu einer echten Achillesferse. Wenn hier durchgerostet, ist eine Instandsetzung recht aufwändig. Hier zum Glück nur An-, aber keine Durchrostung – wir kamen mit unserer Arbeit nicht zu spät. In unserer Preisliste bieten wir für diesen Bereich am Golf 2 ein spezielles Angebot mit schützendem Innenkotflügel.

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Der Tankrohr-Bereich im Radkasten ist auch bei Fahrzeugen anderer Hersteller einer Beachtung wert, denn durch dauerfeuchte Schlamm- und Salzablagerungen kommt es gerade hier zu Rost. Wie das untenstehende Bild von einem Honda Akkord aus 1982 mit nur 56.000km zeigt. Nach sorgfältiger Reinigung und Entfernung von ca. einem Kilo feuchtem Dreck zeigte sich Rost. Auch hier konnten wir rechtzeitig mit unserer Arbeit auf das Weiterrosten an einem erhaltenswerten Oldtimer Einfluss nehmen:

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VW Cabrio: Rost & schlechte Reparatur

Ein VW Cabrio fährt in die Werkstatt. Termin zur Konservierung mit dem bewährten „Mike-Sander-Korrosionsschutzfett“. Beeindruckend der neue Lack, das gute Interieur, das zeitgenössische Mono-Radio und das neue Verdeck. Die Türen schließen passgenau. Geschmackvolle Originalfelgen. H-Kennzeichen. Wirklich schön. Auf den ersten Blick ein Oldtimer, wie er sein soll.

Kaum auf der Hebeühne, Räder abgenommen, entgleisen die Gesichtszüge: Eher ein Wagen, von denen in Oldtimer-Kaufberatungen deutlich abgeraten wird: Denn die Mängelliste ist erheblich: An den Nahtkanten Rahmentunnel / Bodenblech wurde herkömmlicher Unterbodenschutz auf Rost und sich abpellenden Alt-Unterbodenschutz aufgebracht. Wohl noch nicht lange her, löste der sich großflächig und ließ den Blick auf die völlig unbehandelten Alt-Rost-Stellen frei. An allen Stellen, an denen ein Käfer rosten kann, ein kreativer Flickenteppich aus „eingebratenen und selbstgedengelten“ Blechen, in allen vier Radhäusern, unter der Sitzbank mit Unterbodenschutz kaschierter „Blätterteig“, selbstverständlich auch an den Endspitzen. Roststellen am Bodenblech der Karosserie im Motorbereich waren völlig unbehandelt und seit Jahrzehnten sich selbst überlassen.

Verstörendes am Rahmenkopf: Großflächig aufgesetzte „selbstgemachte“ Bleche. Die Fahrt mit dem Endoskop durch den Rahmenkopf zeigte Rost über Rost, der einen dort nach Abnahme des vorderen Abdeckblech mit bloßem Auge anstarrte. Viel Spachtelmasse unter dem Lack an den B-Säulen, den Seitenteilen und den Schwellern im Türbereich. Der komplett verölte Antriebsstrang, verrostete Querlenker hinten, die ausgeleierte Handbremse, und die Schaltwege fielen da gar nicht mehr ins Gewicht. Neue Bremssättel, Beläge, und neue Billigstreifen rissen es leider nicht raus: Nein, traurigerweise ist dieser Wagen nicht im konservierungswürdigen Zustand. Und ich habe noch nie einen Wagen gesehen, der von oben so gepflegt erschien und von unten in der Qualität bearbeitet ist, wie man einen siebzehnjahrealten Astra für den allerletzten TÜV herrichtet.